3. Oktober 2015, VLN8 – 55. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

Nach einer mehrwöchigen Pause hiess es am letzten Wochenende wieder einmal: Flat out. Wettervorhersage gut, Team und Fahrer motiviert. Soviel zu den Rahmenbedingungen des 8. Laufs zur VLN Langstreckenmeisterschaft.

Training und Qualifing

Wie immer absolvierten wir das Training am Freitagnachmittag ohne Probleme und konnten nach mehreren Umgängen sogar noch eine Verbesserung am Fahrwerk vornehmen, welche uns zusätzlichen Mut und Zuversicht für das Rennen am nächsten Tag vermittelte.
Im Zeitfahren am frühen Samstagmorgen setzte sich Danz als erster in den Honert Schrauben Clio und konnte eine relativ freie Runde absolvieren, die leider auch einen kleinen Schnitzer beinhaltete. Goedicke ging seine Runde ruhig an, da wir uns mit der gefahrenen Zeit relativ sicher glaubten. Kurz vor Ende konnte sich jedoch unsere Konkurrenz wieder einmal vor uns platzieren und uns blieb erneut nur die zweite Startposition. Da die Zeiten aber so nah zusammenlagen, machte dies auch in der Startgruppe nicht viel aus und so konnten wir das Rennen direkt hinter unseren Mitbewerbern in Angriff nehmen.

Rennen

Der Start um Punkt 12.00 verlief dann einigermassen OK. Danz konnte sich direkt hinter den beiden Gronek Brüdern platzieren vermochte auch die Pace weitgehend mitzugehen. Da die Konkurrenz dem Anschein nach aber wesentlich besser motorisiert zu sein scheint, war ein Vorbeikommen nur durch einen Fehler des Mitbewerbers möglich. Dieser spulte jedoch sicher und routiniert seine Runden ab und vermochte einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Nach etwas weniger als einer Stunde war das Rennen für Schläppi Race Tec jedoch wieder vorzeitig zu Ende. Ein Flaggenposten kurz vor dem ersten Sprunghügel zeigte die falsche Flagge, so dass der Pulk in dem Danz sich befand nicht auf die Doppelgelbphase aufmerksam wurde. Der vor Danz liegende Porsche Cayman stieg dann als er es bemerkte so dermassen in die Eisen, dass für Danz kein Platz mehr blieb und er so den Honert Schrauben Clio erst im Heck des Caymans parkte und anschliessend noch hart in die Leitplanken einschlug.

Goedicke war an diesem Wochenende also nur zum Zuschauer verdammt und konnte nicht aktiv ins Geschehen eingreifen. Ob der Clio bis in zwei Wochen zum 9. VLN Lauf wieder auf den Beinen steht, ist zudem mehr als fragwürdig.

5. September 2015, VLN7 – Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Zweiter Platz beim Saisonhighlight für Schläppi Race Tec

Mittlerweile bei VLN Lauf Nummer 7 angelangt, stand diesmal das Highlight der Saison auf dem Plan. Der einzige Lauf, welcher über 6 Stunden dauert. Sozusagen das Mini-24h Rennen.

Training und Qualifing

Da beim letzten Lauf einige Probleme am Motor auftraten, wurde der Freitagnachmittag mehrheitlich zu Abstimmungszwecken am Antrieb genutzt. Der Motor lief jedoch weiterhin nicht ganz komplikationsfrei und so wurden für das Zeittraining am frühen Samstagmorgen noch einige Einstellungen vorgenommen.
Das Zeittraining am folgenden Tag hätte kaum chaotischer verlaufen können. Das Wetter war wieder einmal mehr als launisch und die Reifenwahl wurde zur absoluten Lotterie. Als erstes nahm Danz die Strecke auf Slicks unter die Lupe. Nach einer Runde wechselte er jedoch auf Regenreifen, was sich wiederum als falsch herausstellte. Nach bescheidenen zwei Runden stieg Goedicke ein und konnte wiederum auf Slicks die Zeit massgebend verbessern, was uns schlussendlich den zweiten Startplatz in der SP3 Klasse bescherte. Zum Schluss stieg noch der Teamchef Schläppi ein, welcher das Team Goedicke / Danz auf dem Honert Schrauben Clio dieses Wochenende fahrerisch ergänzte. In dieser Phase war die Strecke jedoch so nass, dass er keine Verbesserung der Rundenzeit mehr zu Stande brachte.

Rennen

Auch der Start zum Rennen war eine reine Lotterie. Auf Grund des Wetterradars und des Bauchgefühls, entschieden sich die drei Fahrer gemeinsam das Rennen auf Slicks anzutreten. Da Schläppi unter diesen Bedingungen am meisten Erfahrung mitbrachte, wurde er als Startfahrer gesetzt. Kurz vor dem Start begann es wieder zu Regnen und die Hoffnung auf eine gute Ausgangslage war bei den beiden Zuschauern Goedicke / Danz schon fast verloren. Schläppi zeigte jedoch sein ganzes fahrerisches Können und fuhr im nassen mit dem Slick bereiften Clio einen hervorragenden Start. Durch diese sehenswerte Darstellung schaffte er es, einen Vorsprung von fast 4 Minuten auf den ersten Verfolger herauszufahren.
Nach zwei Stunden traf uns das Pech dann wieder mitten ins Herz. Ein Reifenschaden kurz nach dem Schwedenkreuz kostete uns nicht nur den Vorsprung, wir büssten auch noch weitere 3 Minuten auf den jetzt in Führung liegenden Clio ein.
Danz übernahm den Schrauben Clio für den zweiten Stint und versuchte erfolglos den Rückstand wieder weg zu machen. Nach dem Boxenstopp war das Timing so schlecht, dass er rundenlang in einer stärker motorisierten Gruppe fest hing und viel zu viel Zeit auf den Führenden einbüssen musste.
Nach einem langen Stint von Danz übernahm Goedicke den Clio und musste nach einigen Runden eine Zeitstrafe absitzen, welche uns wegen zu schnellem Fahren unter Doppelgelb im ersten Stint aufgebrummt wurde. Gegen Schluss kam er dem Führenden in Riesenschritten näher, was aber nicht ausreichte um den Sieg einzufahren. So überquerte Goedicke nach insgesamt 6 Stunden die Ziellinie als Zweitplatzierter in der SP3 Klasse.

Positiv ist nun, dass wir keinerlei Motorprobleme mehr haben und nun schon beim dritten Rennen in Folge eine Zielankunft feiern konnten. Die letzten drei Rennen versprechen also eine aussichtsreiche Ausgangslage für Schläppi Race Tec.

22. August 2015, VLN6 – 38. RCM DMV Grenzlandrennen

Die Nordschleife begrüsste uns nun schon zum dritten Mal in Folge mit strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen. Kurz wurde daran gezweifelt ob wir uns nicht etwa verfahren hätten, die anderen Teilnehmer waren aber auch alle da und wir gingen davon aus, dass sich das Wetter entschieden hat sich für die unzähligen wiedrigen Wetterbedingungen zu entschuldigen.
Wie üblich trat Schläppi Race Tec auch diesmal mit dem Duo Goedicke/Danz an, diesmal mit dem klaren Ziel, den Klassensieg nach Hause zu fahren.

Training und Qualifing

Das Freitagstraining verlief wie gewohnt ruhig. Es wurden verschiedene Motoreinstellungen getestet und zum Schluss, zur Freude der Mechaniker, einige Taxifahrten absolviert.

Für das Zeittraining am Samstagmorgen, begab sich wie gewohnt Danz als erster auf die Strecke. Er entschied sich dafür, vorne mit den letztjährigen und hinten mit den aktuellen Michelin Reifen zu starten. Nach zwei Runden stellte sich heraus, dass die Kombination alles andere als ideal sein sollte und es stand lediglich eine 9.37 auf dem Display. Als nächstes stieg Goedicke in den Honert Schrauben Clio ein und versuchte die Runde zu verbessern, was Ihm jedoch nicht gelang. Da sich mittlerweile zwei Konkurrenten in der SP3 Klasse vor uns befanden, entschied sich das Team dafür, Danz nochmal auf die Strecke zu schicken. Ein Fehler seitens der Motorelektronik hinderte ihn aber daran, noch einmal auf eine schnelle Runde zu drehen.

Rennen

Das Rennen nahm Schläppi Race Tec also auf dem dritten Rang der SP3 Klasse in Angriff. Goedicke konnte sich am Start direkt hinter den beiden Konkurrenten behaupten und spulte ohne Zwischenfälle seinen knapp zweistündigen Stint ab. Da ein Mitbewerber vor uns einen Boxenstopp mehr einlegen musste, konnte Danz den Clio kurz vor Rennhälfte auf dem zweiten Platz übernehmen. Es dauerte jedoch nicht lange bis der wesentlich stärker motorisierte Honda Civic sich auf der langen Geraden wieder an Danz vorbeischob und das Schläppi Race Tec Team so auf den dritten Rang verwies.

Das weitere Rennen verlief ohne Zwischenfälle und so nahmen wir nach der Renndauer von 4 Stunden die Punkte für den dritten Gesamtrang in der SP3 Klasse entgegen.

Das nächste Rennen wird neben dem 24 Stunden Rennen das Highlight des Jahres. Am 05.09.15 finden auf der Nürburgring Nordschleife der 7. Lauf zur VLN statt, welcher sich diesmal über 6 Stunden erstreckt.

1. August 2015, VLN5 – 47. ADAC Barbarossapreis

Training und Qualifing

Auf Grund der Vorkommnisse in den vergangenen VLN Läufen entschied sich Schläppi Race Tec dafür, diesmal schon am Donnerstag anzureisen, um am Freitagmorgen das Freie Training dafür zu Nutzen, den Honert Schrauben Clio auf Herz und Nieren zu prüfen und eventuelle Fehlerquellen zu eliminieren.
Die Testfahrten verliefen zur Zufriedenheit aller Anwesenden ohne grössere Zwischenfälle und der Clio mit den beiden Fahrern Holger Goedicke und Fabian Danz absolvierte einen mehrstündigen Longrun auf dem Grand Prix Kurs.
Am Nachmittag ging es dann wieder auf die 25km lange Nordschleife. Auch hier konnten wir zügige Trainingsrunden absolvieren und uns nach einer längeren Pause wieder etwas an die Strecke gewöhnen.

Das Zeitfahren am Morgen eröffnete Fabian mit einer ihn nicht zufriedenstellenden 9.39er Runde. Die beiden nachfolgenden Fahrer Holger Goedicke und Mathias Schläppi konnten jedoch auf Grund des Verkehrs und der Reifenwahl die Zeit nicht mehr unterbieten. So platzierten wir den Honert Schrauben Clio auf dem zweiten Rang in der SP3 Klasse, direkt hinter unseren Hauptkonkurrenten von Gronek Motorsport.

Rennen

Den Start bestritt diesmal Holger Goedicke. Mit schnellen Runden am Anfang, setzte er den Grundstein für eine packende Aufholjagd. Leider wurde diese auf Grund eines Problems mit den Reifen schneller beendet als uns lieb war und Holger musste nach ca. 1h 20min die Box ansteuern. Bei dieser Gelegenheit stieg Fabian ins Auto und jagte den Clio die nächsten 2 Stunden um den anspruchsvollen Rundkurs. Das dabei der Funkkontakt abbrach war sicherlich nicht gerade eine Hilfe, wurde aber von beiden Seiten her bravourös gemeistert. Schläppi Race Tec war über lange Zeit konstant schneller als die Konkurrenz, musste aber durch den verfrühten Stopp 40min vor Schluss noch einmal einen Tankstopp einlegen.
Für den letzten Stint gab dann der schnelle Teamchef Mathias Schläppi sein Comback in der VLN. Doch der Rückstand war auf Grund des zusätzlichen Boxenstopps zu gross und so überquerte er die Ziellinie nach 4 Stunden Renndistanz an zweiter Stelle der SP3 Klasse.

Das erste Podium der Saison ist realisiert. Was zählt ist aber der Sieg, und den peilen wir beim nächsten Lauf der VLN an.

20. Juni 2015, VLN3 – 57. ADAC ACAS H&R-Cup

Zugegebenermassen sind wir dieses Jahr bis jetzt noch nicht vom Glück verfolgt. Nach dem niederschmetternden Ausfall am 24 Stunden Rennen vor knapp 2 Monaten war es nun an der Zeit, der Konkurrenz mal zu zeigen wo der Hammer hängt.

Training und Qualifing

Das Wetter zeigte sich schon am Freitag von seiner besten Eifel-Seite. Nass, kalt und irgendwie doch trocken. Auf jeden Fall ungemütlich und keinesfalls dem Sommeranfang würdig.
Auch an diesem dritten VLN Lauf wurde der Schrauben Clio wieder vom Duo Holger Goedicke und Fabian Danz pilotiert. Das freie Training am Freitag wurde hauptsächlich genutzt um die Funktionalität nach der Revision zu prüfen. Auch konnten sich die beiden Fahrer nach langer Pause wieder ein wenig an Fahrzeug und Strecke gewöhnen. Das Training wurde also erfolgreich absolviert und das Fahrzeug funktionierte einwandfrei.
Als das Team kurz vor Feierabend noch schnell die Frontscheibe ersetzen wollte, passierte dann leider noch ein Highlight negativen Ursprungs. Beim Entfernen einer Abdeckung wurde wohl der Auslöser für das interne Löschsystem des Clios betätigt. Nach einer gross ausgelegten Putzaktion fanden dann aber auch die Mechaniker irgendwann den Weg ins Bett.

Am Samstagmorgen war es wiederum regnerisch und kalt. Fabian pilotierte den Clio als erstes um die Nordschleife um eine Qualyzeit zu fahren. Dabei fuhr er allerdings zu früh über die Startlinie und die Rundenzeit wurde nicht gewertet. Unter immer stärker einsetzendem Regen und zweimal Doppelgelb war die zweite Runde nicht wirklich brauchbar.
Als zweites setzte sich Holger ins Fahrzeug und konnte mit einer sauberen Runde die zweitbeste Zeit unserer Klasse herausfahren. Der Abstand zum Polesetter war jedoch relativ gross, da dieser wohl noch eine Runde im Trockenen erwischt hatte.

Rennen

Für das Rennen wurde Fabian als Startfahrer gesetzt. Das Wetter sah diesmal sogar aus als würde es trocken bleiben. So starteten alle Bewerber auf Slicks.
Schon am Start konnte Fabian durch eine clevere Linienwahl viele Plätze gut machen. Anschliessend hatte er oft Pech mit den Überrundungen, was den Abstand zum Erstplatzierten zeitweise noch erhöhte. Mit konstant schnellen Rundenzeiten holte Fabian in Verlaufe der Zeit einen 14 Sekunden Abstand auf und lieferte sich in der Folge einen sehenswerten Zweikampf mit dem Team Groneck. Nach mehreren Runden zog der Mitbewerber wieder an Fabian vorbei und konnte dank einer ungünstigen Doppelgelbphase wieder etwas an Boden gut machen.

Kurz vor Ende des ersten Stints nahm das Übel leider wieder seinen Lauf. Beim ersten Sprunghügel vor dem Abschnitt Pflanzgarten brach bei der Landung die Aufhängung vorne rechts entzwei und das Rennen war nach knapp 2 Stunden für uns zu Ende.

Als Positives nehmen wir sicher mit, dass der Honert Schrauben Clio die schnellste Rennrunde gedreht hat.

25. April 2015, VLN2 – 40. DMV 4-Stunden-Rennen

Für dieses Jahr haben wir uns eine neue Herausforderung ausgesucht. Ich starte dieses Jahr in der VLN Langstreckenmeisterschaft mit meinem neuen Team Schläppi Race Tec in einem VLN Clio, zusammen mit meinem Deutschen Teamkollegen Holger Goedicke.
Die 10 Läufe der VLN Meisterschaft werden allesamt auf der legendären Nürburgring Nordschleife durchgeführt. 9 davon sind 4 Stunden Rennen, eines geht sogar über 6 Stunden.
Wir starten hier mit unserem Honert-Schrauben Clio in der gut besetzten SP3 Klasse. Hier tummeln sich die  2.0l Motoren ohne Aufladung.
Viel gemeinsam hat unser Clio mit einem Cup Clio nicht mehr. Durch die diversen Modifikationen im Verlaufe der Jahre hat sich der kleine Franzose zu einem regelrechten Geschoss entwickelt. Es ist für mich jedes Mal wieder erstaunlich, wie unglaublich schnell und ruhig sich das kleine Biest durch die Kurven jagen lässt. So kommt es nicht selten vor, dass uns die ganzen grösseren Fahrzeuge regelrecht im Weg stehen, bis es auf die lange Gerade zugeht und wir unseren hart erkämpften Vorsprung gegenüber den Grossen wieder kampflos hergeben müssen.

Auf Grund der tragischen Ereignisse im ersten Rennen, welches nach einem tödlichen Unfall in dem ein Zuschauer involviert war vorzeitig abgebrochen wurde, habe ich es unterlassen dazu einen Rennbericht zu verfassen, da dieser Lauf auch nicht in die Wertung einfliessen wird.

Training und Qualifing

Am Freitag findet jeweils von 16.00-18.00 ein freies Training statt. Wir nutzen dies jeweils um unsere Abstimmungen fürs Rennen zu optimieren. Dies verlief einwandfrei und wir waren definitiv bereit um am Samstagmorgen motiviert ins Zeittraining zu starten.
Der Samstag zeigte sich dann im typischen Eifelwetter. Es war kalt, nass, trocken, windig und irgendwie doch nichts von allem.
Ich startete nach dem Briefing um 08.20 als erster ins Zeittraining und steckte leider lange Zeit regelrecht im Verkehr fest. Nach drei Runden gelang es mir dann doch noch, eine einigermassen gute Runde über die Ziellinie zu bringen, welche schlussendlich für den zweiten Platz ausreichte.
Mein Teamkollege Holger hatte leider keine Chance mehr uns auf die Pole zu fahren, da das Wetter schlechter wurde und es immer mehr zu regnen begann.

Rennen

Das Rennen sollte also pünktlich um 12.00 starten und das Wetter war wie immer, relativ bescheiden. Ich sass als erster im Auto und war ab den Wetterkapriolen nicht gerade erfreut, da mir doch noch ein wenig die Erfahrung auf dieser doch sehr anspruchsvollen Strecke fehlt. Kurz vor dem Start regnete es in Strömen, als es dann aber auf die Einführungsrunde ging fing es schon an abzutrocknen.
Am Funk haben wir dann beschlossen, dass wir das Risiko eingehen und direkt nach der Einführungsrunde, ohne über Start zu fahren, auf Slicks wechseln.
Dies stelle sich im Verlaufe des Rennens als richtige Entscheidung heraus. Als es dann wieder zu regnen begann, wechselten wir frühzeitig auf Regenreifen und vollzogen den Fahrerwechsel. Nach dem Boxenstopp unserer Konkurrenten lagen wir mit ca. 20 Sekunden Vorsprung in Führung.
Leider wurde Holger schon nach wenigen Minuten von unserer übermotivierten Konkurrenz unsanft von der Strecke befördert, wobei er sich einen Schaden am Ölkühler zuzog und das Fahrzeug frühzeitig in der Box parkieren musste.

Es ist schade auf Grund einer unnötigen Aktion der Konkurrenz das Rennen frühzeitig beenden zu müssen. Der Verlauf des Rennens zeigt uns aber, dass wir ein starkes Team sind und in der Meisterschaft ganz oben stehen können. Es macht Spass mit einem so motivierten Team und einem tollen Teamkollegen zu arbeiten und ich freue mich auf den weiteren Verlauf der Saison.

Zum Schluss noch das grosse Highlight:
Am 16.05.15 / 17.05.15 werde ich zusammen mit Holger Goedicke, Axel und Max Friedhoff am 24 Stunden Rennen Nordschleife teilnehmen. Ich freue mich riesig auf den Event und hoffe, dass wir am Ende unseren Zieleinlauf feiern können!