14. Mai 2016, VLN3 – 58. ADAC ACAS H&R Cup

Ein bekanntes Sprichwort besagt ja: Aller guten Dinge sind drei!
Mit diesem Vorsatz starteten wir diesmal wieder zu dritt, mit dem Trio Wüsthoff/Leuchter/Danz.
Als kleines Schmankerl absolvierten wir am Freitagmorgen einige Testrunden mit dem Arbeitsgerät fürs kommende ADAC Zürich 24H Rennen Nürburgring, dem Golf Gti TCR. Ein unglaubliches Geschoss mit gefühlten 500 PS auf der Vorderachse, welches den Asphalt unter den Rädern aufzufressen scheint. Der Test verlief insgesamt sehr erfolgreich und wir konnten uns ein stabiles und schnelles Setup erarbeiten.

Training und Qualifing

Am Samstagmorgen widmeten wir uns dann wieder unserer eigentlichen Aufgabe, dem BMW m235i racing cup.
Mit einer durchaus schnellen Runde sicherte Benny Leuchter uns den 4. Startplatz für das Rennen am Nachmittag. Locker hätte er noch eine weitere schnelle Runde rausgeknallt, leider wurde er aber durch den Verkehr gegen Ende des Trainings aufgehalten.

Rennen
Den Startstint übernahm diesmal Wüsthoff. Mit einer Glanzleistung konnte er sich bereits in der ersten Runde an den drei vorherfahrenden Fahrzeugen vorbeipreschen und lag gegen Ende seines Stints mit einem komfortablen Vorsprung in Führung. Gegen Ende seines Stints musste er jedoch noch auf der Strecke einen manuellen Reset des Fahrzeuges vollziehen und verlor somit wichtige Minuten und Plätze auf die Konkurrenz.
Der Mittelstint war dann mein Part. Mit grossem Selbstvertrauen und einer gehörigen Portion Wut ausgestattet versuchte ich einige Positionen gut zu machen, was mir auch erfolgreich gelang und ich konnte das unser Einsatzgerät von P13 auf P8 vorfahren.
Bei der Fahrzeugübergabe an unseren Schlussfahrer Leuchter verloren wir dann wieder 2 wichtige Positionen durch einen sogenannten „Undercut“, so dass Leuchter auf P10 ins Renngeschehen eingriff. Nach einer bilderbuchmässigen Aufholjagd und der schnellsten Runde insgesamt stellte Leuchter das Fahrzeug nach insgesamt 4 Stunden Gesamtzeit auf P5 im Parc fermé ab.
Durch eine später ausgesprochene Strafe gegen einen vor uns liegenden Konkurrenten konnten wir noch einen Platz dazugewinnen und wurden am Ende des Tages als 4. Von 22 Teilnehmern gewertet.

Auf dem Papier ist dies ein gutes Resultat. Zufrieden war damit aber keiner, im Wissen, dass heute ohne Probleme der Tagessieg drinn gewesen wäre.
Und so machen wir halt aus dem Sprichwort „Aller guten Dinge sind 4“ und werden alles daran setzen, den BMW beim nächsten Lauf aufs Treppchen zu fahren