1. August 2015, VLN5 – 47. ADAC Barbarossapreis

Training und Qualifing

Auf Grund der Vorkommnisse in den vergangenen VLN Läufen entschied sich Schläppi Race Tec dafür, diesmal schon am Donnerstag anzureisen, um am Freitagmorgen das Freie Training dafür zu Nutzen, den Honert Schrauben Clio auf Herz und Nieren zu prüfen und eventuelle Fehlerquellen zu eliminieren.
Die Testfahrten verliefen zur Zufriedenheit aller Anwesenden ohne grössere Zwischenfälle und der Clio mit den beiden Fahrern Holger Goedicke und Fabian Danz absolvierte einen mehrstündigen Longrun auf dem Grand Prix Kurs.
Am Nachmittag ging es dann wieder auf die 25km lange Nordschleife. Auch hier konnten wir zügige Trainingsrunden absolvieren und uns nach einer längeren Pause wieder etwas an die Strecke gewöhnen.

Das Zeitfahren am Morgen eröffnete Fabian mit einer ihn nicht zufriedenstellenden 9.39er Runde. Die beiden nachfolgenden Fahrer Holger Goedicke und Mathias Schläppi konnten jedoch auf Grund des Verkehrs und der Reifenwahl die Zeit nicht mehr unterbieten. So platzierten wir den Honert Schrauben Clio auf dem zweiten Rang in der SP3 Klasse, direkt hinter unseren Hauptkonkurrenten von Gronek Motorsport.

Rennen

Den Start bestritt diesmal Holger Goedicke. Mit schnellen Runden am Anfang, setzte er den Grundstein für eine packende Aufholjagd. Leider wurde diese auf Grund eines Problems mit den Reifen schneller beendet als uns lieb war und Holger musste nach ca. 1h 20min die Box ansteuern. Bei dieser Gelegenheit stieg Fabian ins Auto und jagte den Clio die nächsten 2 Stunden um den anspruchsvollen Rundkurs. Das dabei der Funkkontakt abbrach war sicherlich nicht gerade eine Hilfe, wurde aber von beiden Seiten her bravourös gemeistert. Schläppi Race Tec war über lange Zeit konstant schneller als die Konkurrenz, musste aber durch den verfrühten Stopp 40min vor Schluss noch einmal einen Tankstopp einlegen.
Für den letzten Stint gab dann der schnelle Teamchef Mathias Schläppi sein Comback in der VLN. Doch der Rückstand war auf Grund des zusätzlichen Boxenstopps zu gross und so überquerte er die Ziellinie nach 4 Stunden Renndistanz an zweiter Stelle der SP3 Klasse.

Das erste Podium der Saison ist realisiert. Was zählt ist aber der Sieg, und den peilen wir beim nächsten Lauf der VLN an.