20. Juni 2015, VLN3 – 57. ADAC ACAS H&R-Cup

Zugegebenermassen sind wir dieses Jahr bis jetzt noch nicht vom Glück verfolgt. Nach dem niederschmetternden Ausfall am 24 Stunden Rennen vor knapp 2 Monaten war es nun an der Zeit, der Konkurrenz mal zu zeigen wo der Hammer hängt.

Training und Qualifing

Das Wetter zeigte sich schon am Freitag von seiner besten Eifel-Seite. Nass, kalt und irgendwie doch trocken. Auf jeden Fall ungemütlich und keinesfalls dem Sommeranfang würdig.
Auch an diesem dritten VLN Lauf wurde der Schrauben Clio wieder vom Duo Holger Goedicke und Fabian Danz pilotiert. Das freie Training am Freitag wurde hauptsächlich genutzt um die Funktionalität nach der Revision zu prüfen. Auch konnten sich die beiden Fahrer nach langer Pause wieder ein wenig an Fahrzeug und Strecke gewöhnen. Das Training wurde also erfolgreich absolviert und das Fahrzeug funktionierte einwandfrei.
Als das Team kurz vor Feierabend noch schnell die Frontscheibe ersetzen wollte, passierte dann leider noch ein Highlight negativen Ursprungs. Beim Entfernen einer Abdeckung wurde wohl der Auslöser für das interne Löschsystem des Clios betätigt. Nach einer gross ausgelegten Putzaktion fanden dann aber auch die Mechaniker irgendwann den Weg ins Bett.

Am Samstagmorgen war es wiederum regnerisch und kalt. Fabian pilotierte den Clio als erstes um die Nordschleife um eine Qualyzeit zu fahren. Dabei fuhr er allerdings zu früh über die Startlinie und die Rundenzeit wurde nicht gewertet. Unter immer stärker einsetzendem Regen und zweimal Doppelgelb war die zweite Runde nicht wirklich brauchbar.
Als zweites setzte sich Holger ins Fahrzeug und konnte mit einer sauberen Runde die zweitbeste Zeit unserer Klasse herausfahren. Der Abstand zum Polesetter war jedoch relativ gross, da dieser wohl noch eine Runde im Trockenen erwischt hatte.

Rennen

Für das Rennen wurde Fabian als Startfahrer gesetzt. Das Wetter sah diesmal sogar aus als würde es trocken bleiben. So starteten alle Bewerber auf Slicks.
Schon am Start konnte Fabian durch eine clevere Linienwahl viele Plätze gut machen. Anschliessend hatte er oft Pech mit den Überrundungen, was den Abstand zum Erstplatzierten zeitweise noch erhöhte. Mit konstant schnellen Rundenzeiten holte Fabian in Verlaufe der Zeit einen 14 Sekunden Abstand auf und lieferte sich in der Folge einen sehenswerten Zweikampf mit dem Team Groneck. Nach mehreren Runden zog der Mitbewerber wieder an Fabian vorbei und konnte dank einer ungünstigen Doppelgelbphase wieder etwas an Boden gut machen.

Kurz vor Ende des ersten Stints nahm das Übel leider wieder seinen Lauf. Beim ersten Sprunghügel vor dem Abschnitt Pflanzgarten brach bei der Landung die Aufhängung vorne rechts entzwei und das Rennen war nach knapp 2 Stunden für uns zu Ende.

Als Positives nehmen wir sicher mit, dass der Honert Schrauben Clio die schnellste Rennrunde gedreht hat.